Häufige Fehler in automatischen Schweißdrahtvorschubsystemen

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Häufige Fehler in automatischen Schweißdrahtvorschubsystemen

7:38 Uhr.

Das Drahtvorschubsystem von automatischen Schweißanlagen ist eine der wichtigsten Komponenten zur Gewährleistung der Schweißqualität. Seine Fehlfunktionen wirken sich direkt auf die Stabilität der Drahtzuführung, die Drahtbildung und die Integrität der Schweißnaht aus. Häufige Fehler lassen sich in drei Hauptkategorien einteilen: "abnormale Drahtzuführung", "abnormale Drahtbedingungen" und "Ausfall von Systemkomponenten". Einzelheiten sind im Folgenden aufgeführt:

Abnormale Drahtvorschubstabilität (Kernfehlerkategorie)
Die Stabilität des Drahtvorschubs hat einen direkten Einfluss auf die Konsistenz von Schweißstrom und Lichtbogenlänge. Typische Probleme sind stotternder Drahtvorschub, Schwankungen in der Vorschubgeschwindigkeit und kompletter Ausfall des Vorschubs. Spezifische Ursachen und Erscheinungsformen werden im Folgenden beschrieben:

StörungsphänomenHauptursachenSpezifische Manifestationen
Drahtvorschub Stottern1. Übermäßiger Vorschubwiderstand: Reibung zwischen Draht und Rohrinnenwand (aufgrund eines kleinen Biegeradius oder Abnutzung der Innenwand), Verklemmen der Drahtspule (zu straffe Wicklung oder verrostete Spulenwelle);
2. Ungeeigneter Druck der Antriebsrollen: Ein zu geringer Druck verursacht Schlupf, ein zu hoher Druck verformt den Draht;
3. Probleme mit der Drahtoberfläche: Rost, Öl oder Oxidation erhöhen die Reibung.
Intermittierende Vorschubpausen, häufige Lichtbogenunterbrechungen; vor- und zurückspringender Draht an der Düse, was zu unregelmäßigen oder unterbrochenen Schweißraupen führt.
Schwankungen der Vorschubgeschwindigkeit1. Motorprobleme: Instabile Stromversorgung, verschlissene Kohlebürsten (Gleichstrommotoren), klemmende Lager;
2. Anomalien des Steuersignals: Fehlerhaftes Drehzahlregelungsmodul, schwankender Ausgang von SPS oder Mikrocontroller;
3. Mechanischer Schlupf: Verschlissene Zähne der Antriebsrollen, übermäßiges Getriebespiel oder unzureichende Schmierung.
Der Schweißstrom/die Schweißspannung variiert mit der Geschwindigkeit, was zu ungleichmäßiger Schweißnahtbreite und -höhe führt; plötzliche Beschleunigung ("overspeeding") bei hohen Geschwindigkeiten oder Verlangsamung ("underspeeding") bei niedrigen Geschwindigkeiten.
Fehler bei der Drahtzuführung1. Stromausfall: Lose/gebrochene Motorkabel, durchgebrannter Motor;
2. Mechanische Blockierung: Kabelverwicklung in der Leitung (falscher Durchmesser), durch Schutt oder Staub blockierte Antriebsrolle;
3. Ausfall der Steuerung: Defekter Einspeiseschalter, durchgebrannte Sicherung, Wechselrichter-/Treiberalarm.
Keine Drahtabgabe von der Pistole bei der Auslösung; der Motor ist still (Stromausfall) oder brummt (mechanische Blockierung).

Abnormaler Zustand des Drahtes (mit Auswirkungen auf die Schweißnahtbildung und den Lichtbogen)
Obwohl diese Probleme nicht direkt mit dem Vorschubmechanismus zusammenhängen, sind sie eng mit der Kompatibilität der Komponenten und den Parametereinstellungen verbunden und äußern sich in Form von Drahtverformungen oder abnormalem Schmelzen:

  1. Drahtbiegung/Deformation
    Ursachen: ① Übermäßiger Druck der Antriebsrolle (Abflachen oder Verbiegen des Drahtes); ② Unterdimensionierter Rohrinnendurchmesser (Draht wird durchgedrückt und verformt sich); ③ Schlecht gewickelte Spule ("loser Draht" führt zu Dehnung und Verformung während des Einzugs).
    Auswirkung: Der Draht weicht von der geraden Bahn ab, der Lichtbogen wird seitlich abgelenkt, was zu einer fehlenden Verschmelzung auf einer Seite führt; der verformte Draht zerkratzt die Düse, wodurch sich Spritzer ansammeln.
  2. Abnormales Schmelzen der Drahtenden
    Ursachen: ① Ungleichgewicht zwischen Vorschubgeschwindigkeit und Spannung (zu schnell verursacht "Lichtbogenschieben" mit balligem Ende, zu langsam verursacht "Abbrand" mit verkürztem Ende); ② Fehlausrichtung zwischen Antriebsrolle und Kontaktspitze (ungleichmäßige Stromübertragung und asymmetrisches Schmelzen).
    Auswirkungen: Unregelmäßiger Lichtbogen, übermäßige Spritzer; Porosität und Schlackeneinschlüsse in der Schweißnaht aufgrund von geschmolzenen Drahtresten, die in das Schweißbad gelangen.

Versagen von Kernkomponenten im Drahtvorschubsystem
Das System besteht aus kritischen Teilen wie Antriebsrollen, Leitungen, Kontaktspitzen und Motoren/Antrieben. Der Verschleiß oder die Beschädigung dieser Komponenten ist eine der Hauptfehlerquellen:

  1. Fehler in der Antriebsrolle
    Häufige Probleme: ① Abgenutzte Zähne (Verlust der Griffigkeit, was zu Schlupf führt); ② Nicht übereinstimmende Rillengröße (z. B. φ1,0 mm Rille mit φ1,2 mm Draht, was zu Fehlausrichtung oder Verformung führt); ③ Beschädigte Lager (unregelmäßige Drehung, was zu Geschwindigkeitsschwankungen führt).
  2. Versagen der Rohrleitungen
    Häufige Probleme: ① Innenwandverschleiß/Blockierung (angesammeltes Oxid oder Schlacke; Kratzer vom Biegen erhöhen den Widerstand); ② Ungeeignete Länge/Biegeradius (übermäßige Länge führt zu Verzögerungen; Radius <300mm erhöht die Reibung und das Risiko des Verklemmens); ③ Lose Verbindungen (Gaslecks beim Schutzgasschweißen, Drahtverklemmungen an den Verbindungsstellen).
  3. Ausfälle von Kontaktspitzen
    Häufige Probleme: ① Verschlissene Öffnung (durch den Lichtbogen erodiert, was zu einem Wackeln des Drahtes und instabilem Strom führt); ② Verbrannte Spitze (durch hohe Spannung oder schlechten Kontakt, wodurch die Öffnung verformt wird); ③ Falsche Ausrichtung mit der Leitung (was zu einer Ablenkung des Drahtes und erhöhter Reibung führt).
  4. Motor-/Treiberausfälle
    Häufige Probleme: ① Durchbrennen des Motors bei Überlast (aufgrund eines anhaltend zu hohen Widerstands); ② Treiberalarme (abnormale Spannung, schlechte Kühlung, falsche Parameter); ③ Abgenutzte Kohlebürsten (bei Gleichstrommotoren, was zu schlechtem Kontakt und Drehzahlschwankungen führt).

Empfehlungen zur Fehlerbehebung und Prävention

  1. Routinemäßige Wartung: Wöchentliche Reinigung der Rohrinnenwände (mit Spezialwerkzeugen), Überprüfung des Drucks der Antriebsrollen (um Schlupf oder Verformung zu verhindern) und Austausch der Kontaktspitzen (alle 50-100 Meter der Schweißung).
  2. Kompatibilität der Komponenten: Stellen Sie sicher, dass der Drahtdurchmesser mit der Nut der Antriebsrolle, dem Innendurchmesser des Rohrs und der Öffnung der Kontaktspitze übereinstimmt (z. B. φ1,2 mm Draht für φ1,2 mm Komponenten).
  3. Parameter-Kalibrierung: Passen Sie die Vorschubgeschwindigkeit regelmäßig an die Spannung/Stromstärke gemäß den Spezifikationen des Schweißverfahrens an (z. B. φ1,2 mm Baustahl-Schutzgasschweißen: 8-12 m/min Vorschubgeschwindigkeit对应 18-22V Spannung).
  4. Umweltmanagement: Verhindern Sie, dass der Draht rostet (trocken lagern, nach dem Öffnen sofort verwenden), und vermeiden Sie Verunreinigungen durch Staub oder Schlacke (reinigen Sie Rollen und Verbindungen nach dem Schweißen).

Durch die Anwendung der oben beschriebenen kategorisierten Fehlersuche können Fehler im Drahtvorschubsystem schnell lokalisiert werden, was die Ausfallzeiten minimiert und eine gleichbleibende Schweißqualität gewährleistet.

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