Faktoren, die die Drahtvorschubleistung beim Schweißen beeinflussen

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Faktoren, die die Drahtvorschubleistung beim Schweißen beeinflussen

8:00 Uhr morgens.

Die Drahtvorschubleistung eines Drahtvorschubgeräts ist ein entscheidender Faktor für die Schweißqualität, da sie die Schweißraupenbildung, die Spritzermenge und die Lichtbogenstabilität beeinflusst. Diese Leistung wird durch mehrere Elemente beeinflusst, darunter die mechanische Konstruktion, die Kompatibilität der Verschleißteile, die Parameterkonfiguration und die Umgebungsbedingungen. Diese Einflussfaktoren können systematisch in die folgenden sechs Kernkategorien eingeteilt werden, die jeweils die wichtigsten Aspekte und die entsprechenden Mechanismen und Auswirkungen beschreiben:

  1. Status der Kernkomponenten des Drahtvorschubmechanismus
    Als zentrales Antriebssystem für die Drahtförderung ist der Drahtvorschubmechanismus von entscheidender Bedeutung. Verschleiß oder Fehlausrichtung seiner Komponenten kann direkt zu "Verklemmungen", "Schlupf" oder "Drahtbruch" führen und ist damit der wichtigste Faktor, der die Vorschubleistung beeinflusst.
  • Vorschubwalzen
    • Einflusspunkte: Kompatibilität des Rillentyps mit dem Draht, Grad des Rillenverschleißes, Spannkraft.
    • Inkompatibilität der Rillen: Eine Rille, die kleiner als der Drahtdurchmesser ist (z. B. 1,0 mm Rille für 1,2 mm Draht), verformt den Draht; eine übergroße Rille (z. B. 1,2 mm Rille für 1,0 mm Draht) führt zu Schlupf und ungleichmäßiger Vorschubgeschwindigkeit.
    • Rillenverschleiß: Bei längerem Gebrauch wird die Innenwand geglättet oder gerillt, was die Reibung verringert und zu einem "Leerlauf ohne Vorschub" führt, insbesondere beim Schweißen mit hohen Strömen, die hohe Vorschubgeschwindigkeiten erfordern.
    • Klemmkraft: Eine unzureichende Kraft führt zu Schlupf; eine übermäßige Kraft beschädigt den Draht (und erzeugt Vertiefungen) und kann zu "Drahtbruch" oder Schäden an den Vorschubrollenlagern führen, was indirekt die Stabilität des Vorschubs beeinträchtigt.
  • Vorschubmotor und Untersetzungsgetriebe
    • Einflusspunkte: Stabilität der Motordrehzahl, Verschleiß des Untersetzungsgetriebes.
    • Schwankungen der Motordrehzahl: Alternde Motoren, instabile Spannungen oder Fehlfunktionen der Steuerplatine verursachen unregelmäßige Vorschubgeschwindigkeiten, die direkt zum "Erlöschen" des Lichtbogens oder zum "starken Anstieg der Spritzer" beitragen.
    • Verschleiß des Untersetzungsgetriebes: Übermäßiges Getriebespiel stört die reibungslose Kraftübertragung auf die Vorschubwalzen und führt zu einer "Vorschubverzögerung", bei der der Draht nicht mit dem Lichtbogenverbrauch Schritt halten kann, was zu einem verlängerten Lichtbogen führt.
  • Rohrauskleidung (Zuleitungsschlauch)
    • Einflußpunkte: Kompatibilität des Innendurchmessers mit dem Draht, Biegeradius, Sauberkeit der Innenwand.
    • Inkompatibilität des Innendurchmessers: Ein zu kleiner Innendurchmesser erhöht die Reibung der Drahtoberfläche und den Vorschubwiderstand; ein zu großer Durchmesser ermöglicht ein "Schwingen" des Drahtes und destabilisiert den Vorschubweg.
    • Übermäßig kleiner Biegeradius: Scharfe Biegungen (z. B. über 90° oder mit einem Radius von weniger als 30 cm) erzeugen "Knicke", die zu einem Einklemmen des Drahtes und zu einem möglichen Bruch führen.
    • Verunreinigung/Oxidation der Innenwand: Die Ansammlung von abgelöster Kupferbeschichtung, Staub oder Spritzern im Inneren der Auskleidung erhöht die Reibung, was zu einem "ruckartigen Vorschub" führt, der durch intermittierende Geschwindigkeitsreduzierungen gekennzeichnet ist.
  1. Eigenschaften und Zustand der Drähte
    Das Material, der Durchmesser, die Oberflächenbeschaffenheit und die Lagerungsmethoden des Drahtes als Fördermedium wirken sich direkt auf die Gleichmäßigkeit der Förderung aus, insbesondere bei Drähten mit kleinem Durchmesser (z. B. 0,8 mm und darunter).
  • Drahtdurchmesser und Material
    • Durchmesserabweichung: Nicht genormte Durchmesser (z. B. ein nominaler 1,0-mm-Draht, der 0,9 mm oder 1,1 mm misst) führen zu einer Inkompatibilität mit den Rollenrillen oder den Innendurchmessern der Laufbuchsen, was zu Schlupf oder Verklemmung führt.
    • Härte des Materials: Weiche Drähte (z. B. Aluminium oder Kupfer) neigen zur Verformung durch Vorschubwalzen; harte Drähte (z. B. Edelstahl), die Verunreinigungen enthalten, können den Rillenverschleiß beschleunigen, was indirekt die Vorschubstabilität beeinträchtigt.
  • Zustand der Drahtoberfläche
    • Qualität der Verkupferung: Die Beschichtung minimiert die Reibung und verhindert Rost. Abblättern (aufgrund von feuchter Lagerung), übermäßige Dicke oder Kratzer erhöhen die Reibung des Trägermaterials oder führen zum Rutschen der Rolle.
    • Oberflächenverschmutzung/Rost: Rost durch Feuchtigkeit, Öl oder Staub kann die Auskleidung verstopfen, die Schweißnähte porös werden lassen und den Verschleiß der Walzen beschleunigen.
  • Installation von Drahtspulen und Abspulen
    • Spulenbefestigung: Eine lockere Befestigung (z. B. instabile Buchsen) verursacht ein "Taumeln" der Spule, wodurch die Drahtspannung uneinheitlich wird und die Vorschubgeschwindigkeit schwankt.
    • Zustand der Drahtaufwicklung: "Knoten" oder "Überlappungen" (z. B. durch Transportstöße) können sich beim Abwickeln verklemmen und "Vorschubunterbrechungen" verursachen.
  1. Angemessenheit der Drahtvorschubparametereinstellungen
    Die Vorschubparameter müssen auf den Schweißprozess abgestimmt sein (z. B. Strom, Spannung, Drahttyp). Falsche Einstellungen führen zu einem "Missverhältnis zwischen Vorschubgeschwindigkeit und Lichtbogenverbrauch" und damit zu Schweißfehlern.
  • Drahtvorschubgeschwindigkeit (WFS)
    • Zu hoch: Der Draht "schiebt den Lichtbogen" (er dringt zu früh in das Schweißbad ein), was zu Lichtbogeninstabilität, vermehrten Spritzern und potenziellem "Schmelzmangel" führt.
    • Zu niedrig: Der Draht "hinkt dem Lichtbogenverbrauch hinterher", was den Lichtbogen verlängert und eine "Lichtbogenauslöschung" verursacht, was zu schmalen Wülsten und übermäßiger Verstärkung führt.
    • Wichtigstes Prinzip: Die Vorschubgeschwindigkeit muss dem Strom und der Spannung entsprechen (z. B. beim CO₂-Schutzgasschweißen mit 1,2-mm-Draht liegt die WFS typischerweise bei 4-12 m/min, zugeschnitten auf Ströme von 200-350 A).
  • Vorschubmotor Versorgungsspannung
    • Zu hohe Spannung: Eine zu hohe Motordrehzahl führt dazu, dass die tatsächliche Vorschubgeschwindigkeit den eingestellten Wert übersteigt, was zu "Lichtbogenschieben" führt.
    • Zu niedrige Spannung: Bei unzureichender Leistung sinkt die Vorschubgeschwindigkeit unter den eingestellten Wert, insbesondere beim Schweißen mit hohen Strömen, was zu einem "Lichtbogenlöschen" führt.
    • Hinweis: "Konstantdrehzahl-Feeder" (die eine feste Vorschubgeschwindigkeit beibehalten und die Lichtbogenlänge über die Spannung einstellen) erfordern eine stabile Motorspannung (normalerweise 24 V DC).
  1. Kompatibilität zwischen Schweißstromquelle und Kabeln
    Der Drahtvorschub muss in Synergie mit der Schweißstromquelle (z. B. einem Inverterschweißgerät) arbeiten. Ein instabiler Ausgang oder schlechte Verbindungen unterbrechen indirekt die Stromzufuhr zum Vorschubmechanismus.
  • Stabilität des Ausgangs der Stromquelle
    • Strom-/Spannungsschwankungen (z. B. aufgrund von Netzinstabilitäten oder gealterten Kondensatoren) verursachen "Lichtbogenlastschwankungen", die eine Anpassung der Einspeisegeschwindigkeit (z. B. durch Rückkopplungssteuerung) erforderlich machen und zu Einspeiseinstabilitäten führen.
    • Kompatibilität zwischen Stromquelle und Vorschubgerät: Eine Stromquelle mit geringer Leistung (z. B. 200 A), die einen Vorschub mit hoher Leistung (z. B. für 1,6-mm-Draht) antreibt, erreicht möglicherweise aufgrund unzureichender Leistung nicht die gewünschten Vorschubgeschwindigkeiten.
  • Status der Kabelverbindung
    • Lose Strom-/Steuerkabel: Schlechte Verbindungen (z. B. lose Stecker oder veraltete Kabel) führen zu "intermittierenden Unterbrechungen" der Motorleistung und damit zu unregelmäßiger Fütterung.
    • Schlechte Masseverbindung: Ein unsicheres Massekabel führt zu Lichtbogenausbrüchen, die indirekt die Ausrichtung zwischen Drahtvorschub und Schweißbad stören (z. B. Ablenkung des Drahtes von der Schweißmitte).
  1. Einsatzumgebung und Betriebsbedingungen
    Umwelteinflüsse beeinträchtigen indirekt die Futterleistung, indem sie "Komponenten beeinträchtigen" oder "den Drahttransport stören", insbesondere im Freien oder unter rauen Bedingungen.
  • Luftfeuchtigkeit und Staub
    • Hohe Luftfeuchtigkeit: Feuchtigkeit birgt die Gefahr von Motorkurzschlüssen, Drahtrost und Oxidation der Auskleidung und erhöht den Vorschubwiderstand.
    • Starker Staub: Das Eindringen von Staub in die Walzen, den Motor oder die Auskleidung beschleunigt die Abnutzung der Komponenten und verstopft den Schlauch, was zu Ruckeln bei der Förderung führt.
    • Anwendungshinweis: Beim Schweißen im Freien ist ein Schutz vor Regen und Staub erforderlich (z. B. Schutzabdeckungen); unter feuchten Bedingungen ist eine Vortrocknung des Drahtes notwendig.
  • Temperatur in der Umgebung
    • Niedrige Temperatur (<0°C): Erhöhte Viskosität des Schmiermittels verringert die Motordrehzahl und die Vorschubgeschwindigkeit; die Sprödigkeit des Drahtes (z. B. bei Aluminium) erhöht das Risiko eines Bruchs.
    • Hohe Temperatur (>40°C): Der Motorüberhitzungsschutz kann aktiviert werden, was zu Vorschubunterbrechungen führt; die Drahtbeschichtung wird anfällig für Oxidation und Abblättern.
  • Arbeitsbereich und Layout der Leerrohre
    • Begrenzter Arbeitsbereich: Häufiges Biegen des Liners (z. B. in beengten Bereichen) erhöht den Vorschubwiderstand.
    • Übermäßige Liner-Länge: Eine Verlängerung über 5 m hinaus (Standard: 3-5 m) führt zu einer "Vorschubverzögerung" (eine Verzögerung zwischen dem eingestellten und dem tatsächlichen Eintreffen des Drahtes) und beeinträchtigt die Stabilität des Lichtbogens.
  1. Routinemäßige Wartung und Instandhaltung
    Häufigkeit und Qualität der Wartung wirken sich direkt auf die Lebensdauer der Komponenten und die Konsistenz des Futters aus. Eine Vernachlässigung kann dazu führen, dass sich "kleine Probleme zu großen Ausfällen summieren".
  • Fehlende regelmäßige Reinigung: Werden die Innenwände des Liners (z. B. ohne spezielles Werkzeug) oder die Walzenrillen nicht gereinigt, kann sich Schmutz ansammeln, was zu Staus führt.
  • Fehlen einer regelmäßigen Verschleißinspektion: Ein verspäteter Austausch von verschlissenen Teilen (Rollen, Laufbuchsen, Lager) führt zu Schlupf und Geschwindigkeitsschwankungen.
  • Mangel an regelmäßiger Schmierung: Ungeschmierte Motorlager und Untersetzungsgetriebe (die z. B. Schmierfett auf Lithiumbasis benötigen) erhöhen den mechanischen Widerstand und destabilisieren die Motordrehzahl.

Zusammenfassung: Kernlogik zur Optimierung der Drahtvorschubleistung
Die stabile Drahtförderung beruht auf dem Prinzip "Kompatibilität + Wartung":

  • Kompatibilität: Anpassung der Rollennuten und des Innendurchmessers der Buchse an den Drahtdurchmesser; Abstimmung der Vorschubparameter auf die Schweißverfahren; Gewährleistung der Kompatibilität zwischen Vorschubgerät und Stromquelle.
  • Wartung: Regelmäßige Reinigung (Auskleidung, Rollen); Überprüfung verschlissener Teile und Verbindungen; Schmierung von Motor und Untersetzungsgetriebe; ordnungsgemäße Lagerung des Kabels (trocken und nicht kontaminiert).

Durch die Berücksichtigung dieser Faktoren können Probleme wie "Schlupf, Verklemmungen und Geschwindigkeitsschwankungen" wirksam gemindert werden, was eine gleichbleibende Schweißqualität gewährleistet.

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