Fehlerbehebung bei der Stromquelle zum Schweißen

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Fehlerbehebung bei der Stromquelle zum Schweißen

6:58 Uhr.

Beim Umgang mit Fehlern an Schweißstromquellen ist es wichtig, die Grundsätze "Sicherheit zuerst, vom Einfachen zum Komplexen gehen und strukturierte Verfahren zur Fehlerbehebung befolgen" einzuhalten, um Stromschläge, Geräteschäden oder Sekundärfehler durch unsachgemäße Bedienung zu vermeiden. Im Folgenden wird ein logischer Diagnose- und Reparaturprozess skizziert, der Sicherheitsmaßnahmen, allgemeine Inspektionsschritte und Lösungen für häufig auftretende Fehler umfasst.

Sicherheitsvorkehrungen vor Beginn der Fehlersuche
Schweißstromquellen verwenden hohe Eingangsspannungen (220V oder 380V) und enthalten Hochtemperaturelemente. Bevor Sie eine Inspektion durchführen, vergewissern Sie sich bitte:

  1. Vollständige Abschaltung der Stromversorgung: Schalten Sie den Hauptschalter der Schweißstromversorgung aus und ziehen Sie das Eingangsstromkabel ab (bei dreiphasigem Strom müssen alle Phasen abgeklemmt sein). Warten Sie 5 bis 10 Minuten, bis sich die internen Kondensatoren vollständig entladen haben - dies verhindert einen Stromschlag durch Resthochspannung.
  2. Schutz der Isolierung: Tragen Sie isolierte Handschuhe und Sicherheitsschuhe und verwenden Sie Werkzeuge mit isolierten Griffen, wie z. B. Schraubendreher und Multimeter. Vermeiden Sie den direkten Kontakt mit Leiterplatten oder Klemmenleisten.
  3. Sicherheit am Arbeitsplatz: Entfernen Sie brennbare oder explosive Materialien (einschließlich Schweißdraht und Alkohol) aus dem Arbeitsbereich. Sorgen Sie für ausreichende Belüftung, um Überhitzung während des Betriebs zu vermeiden.

Allgemeine Schritte zur Fehlersuche
🔍 Visuelle Inspektion - Beginnen Sie mit den Grundlagen
In diesem Stadium sind keine Hilfsmittel erforderlich. Konzentrieren Sie sich auf offensichtliche Probleme:

  1. Eingangs- und Ausgangskabel
    • Eingangskabel (netzseitig): Achten Sie auf Schäden, Abnutzung, Oxidation oder lose Verbindungen. Ersetzen Sie beschädigte Kabel durch Kupferleiter mit den gleichen Spezifikationen (z.B. mindestens 4mm² für 380V-Systeme).
    • Ausgangskabel (Brenner und Erdungsklemme): Prüfen Sie auf Anzeichen von Überhitzung oder Verbrennungen. Eine lockere Erdungsklemme kann zu einer instabilen Ausgabe führen, die oft als Ausfall der Stromversorgung fehlinterpretiert wird.
  2. Gerätegehäuse und Indikatoren
    • Untersuchen Sie das Gehäuse auf Verformungen oder Verfärbungen, die auf interne Kurzschlüsse oder Überhitzung hindeuten können.
    • Kontrollieren Sie die Kontrollleuchten ("Power", "Fault" usw.). Wenn keine Anzeige leuchtet, ist möglicherweise der Netzschalter oder die interne Sicherung defekt. Wenn die Anzeige "Fault" ständig leuchtet, muss im Handbuch nach Fehlercodes gesucht werden (z. B. IGBT-Überstrom oder Überhitzung).
  3. Inspektion der internen Komponenten
    In diesem Stadium sollten nur die grundlegenden Komponenten überprüft werden - gegebenenfalls nach Entfernen der Abdeckungen.
    • Sicherung: In der Regel mit "FUSE" in der Nähe des Netzeingangs beschriftet. Wenn der Glühfaden gebrochen ist, ersetzen Sie ihn durch eine Sicherung mit dem gleichen Nennwert (z.B. 5A/250V). Verwenden Sie niemals einen höheren Wert, um die Beschädigung anderer Komponenten zu vermeiden.
    • Kühlgebläse: Prüfen Sie nach dem Wiedereinschalten, ob sich der Lüfter dreht. Wenn nicht, kann der Motor oder der Thermoschalter defekt sein. Tauschen Sie den Lüfter aus, um eine Überhitzung zu vermeiden.

🔧 Grundlegende Parameterprüfung - Verwendung eines Multimeters
Verwenden Sie ein Multimeter, um häufige Schaltkreisprobleme zu erkennen:

  1. Messung der Eingangsspannung
    Stellen Sie das Multimeter auf die Wechselspannungseinstellung (500V-Bereich). Bei 220 V zwischen Spannung und Nullleiter messen; bei 380 V zwischen den Phasen messen. Die normale Spannung sollte innerhalb von ±10% des Nennwerts liegen. Wenn die Spannung fehlt oder zu niedrig ist, prüfen Sie externe Stromversorgungsprobleme (z. B. ausgelöste Unterbrecher oder fehlerhafte Verkabelung), bevor Sie auf einen Defekt des Schweißgeräts schließen.
  2. Messung der Ausgangsspannung
    Typische Leerlaufspannungen: etwa 50-80 V beim Handschweißen und 80-100 V beim WIG-Schweißen.
    Stellen Sie das Multimeter bei eingeschalteter Maschine (und ohne angeschlossene Last) auf Gleichspannung (Bereich 100 V) und messen Sie zwischen den Ausgangsklemmen "+" und "-".
    • Keine Spannung deutet auf einen offenen Stromkreis hin (z. B. Schütz rastet nicht ein oder lose Klemmen).
    • Eine sehr niedrige Spannung (z. B. unter 30 V) deutet auf einen Ausfall des internen Leistungsmoduls hin.
  3. Prüfung von Schlüsselkomponenten
    • Schütz: Nach Unterbrechung der Stromversorgung die Spule mit dem Durchgangstest prüfen. Auswechseln, wenn sie offen ist. Prüfen Sie die Kontakte, wenn sie unter Spannung stehen - mangelnde Kontinuität kann auf Oxidation hindeuten und erfordert Reinigung oder Austausch.
    • Gleichrichterbrücke: Verwenden Sie bei ausgeschaltetem Gerät den Diodentestmodus. Wenn zwischen den Eingangs- und Ausgangsklemmen in beiden Richtungen ein Stromfluss vorhanden ist oder kein Stromfluss vorhanden ist, ist der Gleichrichter defekt und muss durch ein identisches Modell ersetzt werden.

⚙️ Erweiterte Diagnostik - für komplexe Probleme
Wenn die oben genannten Schritte das Problem nicht beheben, kann das Problem in internen Komponenten wie IGBT-Modulen, Steuerplatinen oder Rückführkreisen liegen. Diese Arbeiten sollten von qualifizierten Technikern durchgeführt werden:

  1. IGBT-Module
    Als Kernkomponenten von Inverter-Schweißmaschinen sind IGBTs anfällig für Überstromschäden.
    Verwenden Sie die Diodentestfunktion, um zwischen dem Kollektor (C), dem Emitter (E) und dem Gate (G) zu messen. Wenn zwischen C und E eine Leitung in beide Richtungen vorhanden ist, ist der IGBT kurzgeschlossen und muss ersetzt werden. Tragen Sie beim Wiederzusammenbau Wärmeleitpaste auf, um eine gute Wärmeableitung zu gewährleisten.
  2. Kontrolltafeln
    • Führen Sie eine Sichtprüfung auf beschädigte Teile durch: ausgebeulte Kondensatoren, verbrannte Widerstände oder schlechte Lötstellen. Ersetzen Sie die Komponenten nach Bedarf.
    • Verwenden Sie ein Oszilloskop, um die Treibersignale (z. B. die IGBT-Gatespannung) zu untersuchen. Wenn kein Signal vorhanden ist, ist möglicherweise der Treiber-IC oder der Rückkopplungskreis defekt.

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